Sitzungsbericht vom 02.02.2015

Kommt Gehweg in Allkofen ?

Gemeinderat stellt Weichen für Gehwegabschnitt in Allkofen

 

Am Montag dieser Woche hatte Bürgermeister Johann Grau zu einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats in den Sitzungsaal geladen und wieder war auch der Besucherraum gut gefüllt, vor allem mit Zuhörern aus Allkofen, ging es doch um den seit vielen Jahrzehnten gewünschten Gehweg vom Schuhberg-Wohngebiet entlang der abschüssigen Ortsdurchfahrt in Richtung Dorfmitte. Der Landkreis hat in seinem mittelfristigen Ausbauplan auch diesen Bereich der Ortsdurchfahrt als Maßnahme vorgesehen. Bürgermeister Grau schlug vor, dem Landkreis mitzuteilen, dass die Gemeinde die Absicht hat, diesen Gehweg zu errichten und deshalb soll beantragt werden im Zuge der Straßenbaumaßnahme auch den Gehweg zu bauen, wobei die Kosten des Gehwegbaus voll zu Lasten der Gemeinde gehen werden.

In den Wortmeldungen wurde deutlich Stellung bezogen für die Wichtigkeit dieses Gehwegs zumal der vorhandene Weg durch das Schreinergässchen viel zu steil ist für die Fußgänger. Auch wird sich  mit dem neuen Wohngebiet der Fußgängerverkehr in die Dorfmitte, z.B. zur Kirche und zum Pfarrheim  verstärken. Insbesondere  Gemeinderatsmitglied Josef Schweiger betonte die Wichtigkeit der Maßnahme für deren Umsetzung er seit vielen Jahrzehnten kämpfe und so forderte er von den  Mitgliedern des Gemeinderats dem Antrag zuzustimmen, was dann auch sehr zur Freude der Allkofener Bürger der Gemeinderat einstimmig beschloss.

 

Vorbildliche Kassenführung

 

Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses  Stefan Walter gab den Bericht zur Prüfung  der örtlichen Jahresrechnung 2013 und stellte eine ordentliche Kassenführung fest.

Zum Wesen der Konzessionsabgaben gab ergänzend  die Verwaltung einen Erläuterungsbericht.

Der Gemeinderat beschloss zur Jahresrechnung der Gemeinde Laberweinting für das Haushaltsjahr 2013 mit den festgestellten Ergebnissen (Verwaltungshaushalt Einnahmen und Ausgaben, jeweils 4.547.761,06 € und Vermögenshaushalt Einnahmen und Ausgaben, jeweils 5.596.172,61 €) die Entlastung zu  erteilen.

 

Mit wichtigen Entscheidungen brachte der Gemeinderat die künftigen Wohngebiete „Erweiterung am Ödwieser Weg“  und  „Krenberg“  auf den Weg.

Der Bebauungsplanentwurf  mit Zeichnung und Text, insbesondere auch die vorgesehene Regenwasserableitung (Zisterne für jedes Hausgrundstück, Regenrückhaltebecken) wurden erläutert. In der Beratung wurde eine einheitliche Wandhöhe von 6,30 m als zweckmäßig und sinnvoll angesehen, um den Bauherren möglichst viel Gestaltungsspielraum zu geben.

Angesprochen wurde  auch die mit einer Unterschriftenaktion geforderte  verkehrsberuhigende Maßnahme bei der Ortseinfahrt aus Richtung  Ödwiesen.

Der Gemeinderat billigte den vorgelegten Bebauungsplanentwurf „Erweiterung Ödwieser Weg“ und die Durchführung des sog. frühzeitigen Verfahrens.

 

Der Bebauungsplanentwurf  „Krenberg“ wurde ebenso mit Zeichnung, Text und Regenwasserabführung erläutert. Die einheitliche Wandhöhe  wurde mehrheitlich mit 5,10 m statt der vorgeschlagenen 4,70 m als zweckmäßig und sinnvoll angesehen.  Die Regenwasserabführung erfolgt über einen Regenwasserkanal zu einem Regenrückhaltebecken, wobei sowohl im Straßenraum als auch auf den Baugrundstücken auf die Gestaltung der befestigten Flächen hinsichtlich der Versickerfähigkeit geachtet werden soll.

Der Gemeinderat billigte auch diesen Bebauungsplanentwurf   und die Durchführung des sog. frühzeitigen Verfahrens.

In  Zusammenhang  mit diesen Bebauungsplänen wird auch der Flächennutzungsplan geändert.

 

Erdgas für beide Baugebiete

 

Beide Baugebiete sollen auch mit Erdgas versorgt werden. Dazu beschloss der Gemeinderat den Vertragsschluss mit der Erdgasversorgung Südbayern. Rund 15.00 € wird hier ein Hausanschluss kosten. Der Gemeinderat sah darin aber auch einen wesentlichen Schritt zur Versorgungssicherheit.

 

Im informativen Teil der Sitzung berichtete Bürgermeister Johann Grau über den Hergang, der letztlich zum Bau der Verkehrsinsel in der Bayerbacher Straße geführt hat. Hier war Kritik an der Größe  und der Straßenführung insbesondere für größere Fahrzeuge vorgebracht worden. Grundsätzlich muss diese Insel aber als wesentlicher Beitrag für die Verkehrssicherheit der Fußgänger angesehen werden.

 

Nach Auskunft des Herrn Landrats ist der Mietvertrag mit dem Betreiber der Asylantenunterkunft in Laberweinting inzwischen geschlossen. Der Zeitpunkt für die Aufnahme der Asylsuchenden steht aber noch nicht fest. 2.Bürgermeister Keufl richtete hier auf Anregung von Herrn  Pfarrer Röhrner einen Appell an alle, dieser Sache positiv gegenüber zu stehen und zu begleiten.

 

Bürgermeister Johann Grau richtete seinen besonderen Dank an die vielen ehrenamtlich Tätigen, die geholfen haben die Nachwahl zum Kreistag durchzuführen und das Ergebnis festzustellen.

 

In diesen Tagen wird ab Mittwoch bis Freitag jeweils von 11.00 bis 18.00 ein Mitarbeiter des Breitbandversorgers im Rathaus mit Rat und Auskunft zur Verfügung stehen. Grau zeigte sich erfreut, dass jetzt die Anschlüsse erfolgreich in der gewünschten Bandbreite erfolgen.

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