Sitzungsbericht vom 05.06.2012

Das Klärwerl Laberweintign erhält eine Photovoltaikanlage

Mittagsbetreuung wird fortgeführt

Photovoltaikanlagen für die Klärwerke - Neue Elektroinstallation im Schulhaus Grafentraubach

 

Am Dienstag dieser Woche hatte Bürgermeister Xaver Eggl zu einer öffentlichen Sitzung in das Rathaus eingeladen.

Die Verwaltung hatte die Erneuerung der Elektroinstallation und Beleuchtung im Schulhaus Grafentraubach beschränkt ausgeschrieben, aber offensichtlich ist die Auftragslage im Handwerk derart gut, so dass nur ein einziges Angebot für die Vergabe vorgelegt werden konnte.

Für die Erneuerung der überalterten Elektroinstallation und Beleuchtung im Schulhaus Grafentraubach, das als schulvorbereitende Einrichtung der Förderschule St.Benedikt genutzt wird, wurde der Fa.Zrenner, Laberweinting der Auftrag erteilt. Die Auftragssumme  beläuft sich auf rund 17.000 € und liegt damit nur etwa 10 %  über den Kostenschätzung.

Von der Verwaltung wurde für das kommende Schuljahr wieder eine Bedarfsumfrage zur Mittagsbetreuung durchgeführt, wobei voraussichtlich wieder die Mindeststärke von 12 Kindern erreicht wird. Damit kann auch im kommenden Schuljahr dieses Angebot der Gemeinde aufrechterhalten werden. Mit Frau Christine Kettl steht hier seit einigen Jahren eine bewährte Fachkraft für die Kinderbetreuung zur Verfügung.

 

Teuere Brückensanierungen

 

Turnusmäßig werden die fast 20 Brückenbauwerke in der Gemeinde auf deren Standsicherheit und Belastbarkeit geprüft. Bisher wurde jedes Jahr eine der schadhaften Brücken erneuert, in diesem Jahr wird es die Brücke über den Altbach in Franken sein. Das Ing.Büro Roider  wurde beauftragt in diesem Jahr die Brückenhauptprüfung durchzuführen. Das Ergebnis wird dann  auch maßgebend sein für die weiteren Brückensanierungen.

Unabhängig von der Diskussion über die Förderung der Photovoltaikanlagen, wird die  Gemeinde auf den beiden Klärwerkgebäuden in Laberweinting und Allkofen Photovoltaikanlagen errichten zum Zweck der Eigenversorgung.

 

Photovoltaikanlage für Eigenverbrauch

 

Das Klärwerk Laberweinting verbraucht jährlich ca. 37.000 kwh im HT-Bereich, die geplante Anlage wird 10.000 kwh erzeugen. Der Eigenverbrauch liegt damit bei nahezu 100 %. In Allkofen ist die Leistung ebenfalls mit 10.000 kwh im HT-Bereich, so dass hier der Eigenverbrauch abgedeckt werden kann. Beim derzeitigen Stand des Strompreises wird sich die Anlage in etwa 10 Jahren amortisiert haben, wobei aber die Entwicklung der Strompreise nach oben  noch gar nicht absehbar ist. Die Anlagen kosten zusammen rund 40.000 € und werden von der Fa.Spornraft im Klärwerk Laberweinting  und der Fa.Zrenner im Klärwerk Allkofen errichtet.

Nach dem Abwasserabgabengesetz können Aufwendungen  für die Verbesserung der Abwasserbehandlung, deren Betrieb eine Minderung der Schadstoffe um 20% erwarten lässt, zu einer Verringerung der Abwasserabgabe führen. Mit einer sogenannten Phosphatfällanlage  kann der Phosphatwert auf 3 mg/l reduziert werden, was letztlich zu einer deutlichen Reduzierung der Abwasserabgabe führt, über die sich letztlich die Anlage refinanziert.

Der Fa.Weber aus München wurde der Auftrag für die Lieferung und den Einbau der Anlage mit einem Wert von 21.000 € erteilt.

Bürgermeister Eggl berichtete dem Gemeinderat, dass das Landratsamt das Angebot der Gemeinde, für die Förderschule St.Benedikt Räume im Schulhaus Laberweinting bereitzustellen, mit dem Hinweis abgelehnt worden ist, dass man die Schülerinnen und Schüler in vorhandenen Wohn-Containern unterbringen kann.

 

Grundstück wird verkauft

 

In Grafentraubach soll nach dem Willen des Gemeinderats das Grundstück des ehemaligen Kinderspielplatzes zur Bebauung freigegeben und verkauft werden. Das Grundstück ist 640 qm groß und Bewerbungen können an die Gemeinde gerichtet werden.

 

Bürgermeister Eggl lud alle Mitglieder des Gemeinderats zur Premiere der Kulturmobilaufführungen am 16.Juni nach Grafentraubach ein und er zeigte sich erfreut, dass Laberweinting für diese Premiere den Zuschlag erhalten hat.

 

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