Sitzungsbericht vom 06.Oktober 2014

Frriedhof Laberweinting

 

Gebühren für Friedhof sind zu niedrig

Gemeinde sieht Friedhof auch als öffentliche Parkanlage – Umgestaltung geplant

 

Am Montag dieser Woche hatte Bürgermeister Johann Grau zu einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats Laberweinting in den Rathaussaal geladen.

Mit dem ersten Tagesordnungspunkt wurden die Feststellungender überörtlichen Rechnungsprüfung behandelt, wobei die niedrige Gebühr für die Friedhöfe, insbesondere für den Friedhof in Laberweinting, ein immer wiederkehrender Kritikpunkt der Rechnungsprüfung ist.

Gemessen an den tatsächlichen Unterhaltkosten müsste die Gebühr, die seit vielen Jahren nicht erhöht worden ist, um mehr als das Doppelte steigen. Zu bedenken ist aber, dass sich der Friedhof in Laberweinting als zu große erweist. Rund ein Drittel der Grabstellen sind nicht belegt. Die Gemeinde sieht in ihren Friedhöfen auch die Funktion öffentlicher Parkanlagen, weil sie ein beliebter Ort sind, zu verweilen.

Bürgermeister Grau teilte dem Gemeinderat dazu mit, dass evtl. in der nächsten Sitzung Entwürfe für die Umgestaltung des Laberweintinger Friedhofs vorgelegt werden, um die schlechte Parksituation  in Griff zu bekommen und im Innenbereich die schadhaften Wege zu erneuern.

Im Übrigen folgte der Gemeinderat den vom Bürgermeister im Sachbericht vorgefassten Formulierungen zum Prüfungsbericht, der der Verwaltung aber grundsätzlich einen ordnungsgemäßen Vollzug der Verwaltungsarbeit bescheinigte.

 

Neue Telefonanlage

 

In der letzten Sitzung wurde der Vorschlag der Verwaltung für die Einrichtung einer neuen Telefonanlage zurückgestellt und Gemeinderat Hierlmeier beauftragt, die Angebote auf deren Inhalt zu prüfen. Letztlich kam auch er zu dem Ergebnis den Auftrag für die Lieferung und Installation einer Auerswald-Anlage der Fa.Haslbeck, Mallersdorf-Pfaffenberg zu erteilen, 6.000 € werden dafür aufzuwenden sein.

Anders sah es aus bei der Serverumstellung, weil auch hier der Vorschlag der Verwaltung, wie bisher Hard- und Software aus einer Hand zu bekommen, zunächst zur Prüfung an Herrn Hierlmeier übertrage wurde. Er stellte das Konzept der Fa.Neumeier vor  und verwies dabei auf die nicht unerheblich günstigeren Kosten.

In zahlreichen Wortmeldungen wurde das Für und Wider zu einer Lösung aus einer Hand (AKDB/LivingData) oder Trennung zwischen Hardware (Fa.Neumeier) und Software (AKDB) vorgetragen. R.Hierlmeier empfahl die kostengünstigere Lösung mit der von der Fa.Neumeier  angebotenen Hardware.

Der weitergehende Antrag  (AKDB/LivingData) wurde schließlich vom Bürgermeister zur Abstimmung gestellt und der Gemeinderat beschloss den  Auftrag  für die Serverumstellung der Fa. LivingData  zu erteilen. Rund 34.000 € werden dafür im nächsten Haushaltsjahr bereitzustellen sein.

 

Radwege wünschenswert

 

Die Mitglieder der CWU im Gemeinderat hatten schriftliche Anträge gestellt  zum Radwegebau und zum Hochwasserschutz in den Bachorten. Bürgermeister Grau machte deutlich, dass er grundsätzlich den Dialog suche und bevorzuge.  Die Anträge, wie sie formell gestellt worden sind, seien zwar nicht zu beanstanden und in jedem Fall auch zulässig, er vertrete  jedoch die Ansicht,  die Probleme und Sachfragen in der Gemeinde im Gespräch lösen zu können.

Zum Radwegebau verwies er auf die Bemühungen seines Vorgängers, die letztlich immer an erfolglosen Grundstücksverhandlungen gescheitert sind.

Im Rahmen der ILE (Interkommunale Zusammenarbeit)  wir noch diese Woche ein neuer Anlauf genommen, die Planung für ein Radwegenetz in Gang zu bringen.

Grau  stellte auch eine mögliche Anbindung der Bachorte  an Laberweinting über die öffentlichen Feldwege, die für die Breitbandkabelverlegung  genutzt worden sind, vor.

Im Rahmen des Hochwasserschutzes der Bachorte  wird er in nächster Zeit eine Ortsbegehung zusammen mit Herrn Dr.Ammer anberaumen, um evtl. noch in diesem Jahr Maßnahmen  durchführen zu können.

 

Im informativen Teil berichtete Bürgermeister Grau über die getroffene Eilentscheidung zur Schlepperreparatur wegen Getriebe- und Kupplungsschadens , die letztlich mit 20.000 €  eine unvorhergesehene Ausgabe  verursacht hat.

Die Mitglieder des Gemeinderats wurden auch jetzt schon informiert, dass man sich für die Monate zu Beginn des neuen Jahres auf die Nachwahl des Kreistages einstellen müsse.

Bewährt hat sich der neue Anbau an die Schulturnhalle. Die Vorbereitungen für das Neujahrskonzert haben sich in wenigen Stunden umsetzen lassen und die Aufräumarbeiten waren in einer Stunde erledigt. Zudem war dieses Konzert wieder ein großartiger Erfolg.

Angeregt wurde die Suche nach Schulweghelfern, um die Sicherheit des Schulwegs zu verbessern. Zu dieser Sicherheit gehört auch die Verkehrsinsel, die in der Bayerbacher Straße bei der Einmündung zur Staatsstraße, errichtet werden soll, wobei auch dazu Kritik laut wurde.

 

Mit dem Abschluss des Ing.Vertrages für die Erschließung des Baugebiets „Schuhberg-Erweiterung“ in Allkofen geht die Arbeit zur Realisierung des Baugebiets in die konkrete Planungsphase.

Um Aussagen über die Regenwasserentsorgung treffen zu können werden in nächste Zeit Schürfgruben erstellt und Sickerversuche vorgenommen. Daneben wird in der Verwaltung bereits das erste Anhörungsverfahren vorbereitet.

 

drucken nach oben