Sitzungsbericht vom 07.Juli 2014

Verabschiedung

Gemeinderat fordert bauliche Korrekturen

Gemeinderat missbilligt baurechtliche Verstöße – Schule erhält neue EDV-Ausstattung

 

Eine umfangreiche Tagesordnung hatte der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung am Montagabend dieser Woche im Rathaussaal zu bewältigen. Allein 17 Vorlagen waren vom Bau- und Umweltausschuss erarbeitet und zur Entscheidung vorgelegt worden.

Im Zuge der Neugestaltung der Einmündung der Bayerbacher Straße in die Staatsstraße in Laberweinting stimmt der Gemeinderat einer Reduzierung der Hinweisschilderung zu. Künftig werden dort nur noch die Orte, Weichs, Osterham, Hofkirchen, Haimelkofen und Bayerbach genannt. Der derzeitige Schilderwald irritierte eher als er informiert.

In der Bahnhofstraße wird die Schadstelle beim Anwesen Sigl saniert, um den Regenwasserabfluss zu sichern. In der Riedstraße werden sich die Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung auf eine Auffrischung der Beschilderung und Bodenmarkierung beschränken, weil das Aufstellen von Pflanztrögen zur Fahrbahnverengung nicht zulässig ist. Auch an Geschwindigkeitskontrollen wird wieder gedacht.

Der Ausbau der sogenannten Ochsenstraße nördlich von Allkofen wird ins Auge gefasst, zunächst sollen hier die Kosten für verschiedene Ausbauvarianten ermittelt werden.

Wegen der schlechten Einsicht bei der Einfahrt von der Ortsstraße Upfkofen-Allkofen in die Kreisstraße beim Anwesen Obermeier, soll gegenüber ein Verkehrsspiegel nach Rücksprache mit der Tiefbauabteilung des Landratsamtes installiert werden. Dazu werden in der Beratung mehrere Wünsche nach Verkehrsspiegeln vorgebracht, über die der Bauausschuss bei der nächsten Sitzung beraten soll.

Die Fußgängerbrücke in Grafentraubach beim Schulgebäude soll erneuert werden und dazu werden jetzt für verschiedene Ausführungsarten Angebote eingeholt.

Die Anlandungen unterhalb der Brücke über den Bayerbacher Bach zum alten Sportplatz in Hofkirchen werden entfernt.

Im Wohngebiet Petersleiten wird in der Nähe des Kinderspielplatzes ein Lampe versetzt, um eine bessere Ausleuchtung des Gehweges zu erreichen.

 

Neue Computer

 

Die Grundschule wird eine neue EDV-Ausstattung mit einem Terminalserver und 14 Schüler-PCs bekommen. Knapp 17.000 € wird die Gemeinde für diese zeitgemäße Erneuerung des Computerraums aufwenden.

 

Die Behandlung eines Bauantrags aus Habelsbach, der bereits vorgenommene Baumaßnahmen legalisieren soll, löste eine ergiebige Diskussion aus. Der Bauherr hatte nicht nur die bestehenden Grenzen der Ortsabrundung nicht beachtet, sondern auch mit einer Stützmauer ein Bauwerk in den Hochwasserabflussbereich der Laaber errichtet und damit die Grundstücksfläche weder in die Eigenart der näheren Umgebung eingefügt, noch die Auflagen des Bepflanzungsplans zur Gestaltung einer landschaftsgerechten Ortsrandeingrünung erfüllt.

Der Gemeinderat missbilligte diese baurechtlichen Verstöße und forderte in seiner Stellungnahme zum Bauantrag zumindest den teilweisen Rückbau der Stützmauer. Der Gemeinderat bestand auch auf der laut Bepflanzungsplan vorzunehmenden landschaftsgerechten Gestaltung der zum Gelände offenen Grundstücksbereiche. Auch die eingereichten Nachbareinwände werden dem Bauantrag beigelegt.

 

Zur Enttäuschung der anwesenden Besucher aus Allkofen wurde die Behandlung des Bebauungsplans „Erweiterung Schuhberg“ in Allkofen zurückgestellt, weil das erforderliche Grundstücksgeschäft noch nicht abgeschlossen werden konnte.

 

Mann der ersten Stunde

 

Zum Ende des öffentlichen Teils der Sitzung wurde Josef Kammermeier, der mehr als 28 Jahre als Klärwärter tätig war in den Ruhestand verabschiedet. Bürgermeister Johann Grau gab einen Rückblick über dessen Tätigkeit und hob besonders hervor, dass Dank der Betriebsleitung von Josef Kammermeier die Kläranlage und das gesamte Abwasseranlagennetz der Gemeinde in einem beispielhaften Zustand seien. Die guten Wünsche des Gemeinderats begleiteten den Sepp in den Ruhestand. Auch seine Frau Elisabeth beendete ihre Arbeit in der Gemeinde. 28 Jahre lang hatte sie ebenso wie ihr Mann für die Gemeinde als Reinigungskraft gearbeitet. Mit einem Blumenstrauß bedankte sich der Bürgermeister für die Arbeit und auch sie wurde mit den besten Wünschen frür den Ruhestand verabschiedet.

 

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