Sitzungsbericht vom 08.10.2013

Kirchweg

Fragezeichen hinter Geh-und Radweg an der Kreisstraße

Zuerst soll der Landkreis in die Pflicht genommen werden -

Bestehender Kirchweg wird zunehmend genutzt

 

Am Dienstag dieser Woche hatte Bürgermeister Eggl zu einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats in den Rathaussaal geladen. Schwerpunkt dieser Sitzung war die Beratung über die Errichtung eines asphaltierten Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße von Habelsbach nach Laberweinting.

Es werden die verschiedenen Möglichkeiten beraten, wo der Geh- und Radweg geführt werden könnte.

Entlang der rechten Straßenseite in  Richtung Laberweinting wird es nur schwer  zu führende Grundverhandlungen geben, wobei eine klare Absage eines Grundstückseigentümers bereits vorliegt so Bürgermeister Eggl.  Entlang der linken Straßenseite gibt es auf der rechten Uferseite des Bayerbacher Baches einen gemeindlichen Feldweg, der über ein zu errichtendes Brückenbauwerk angefahren werden müsste, aber im Gewerbegebiet Untere Au einmündet.

Auch diese Lösung wird nicht unbedingt akzeptiert werden, weil die Kreisstraße dabei zweimal überquert werden muss.

Für den öffentliche gewidmeten  Kirchenweg von Habelsbach  nach Laberweinting spricht die direkte verkehrssichere Anbindung an der Ort Laberweinting, jedoch bedarf dieser noch einer weiteren Verbesserung.

Zunächst war sich der Gemeinderat aber einig einen entsprechende Antrag  an den Landkreis zu stellen, dass der Bau eines Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße  als Maßnahme des Landkreises erfolgen soll. Dem Bürgermeister wurde dazu auch bereits ein Kostenrahmen gegeben, in dem er mit den Grundstückseigentümern über die erforderlichen Grundabtretungen verhandeln kann.

Bei veranschlagten Kosten mit ca. 600.000,--€ können auf die Gemeinde rund 300.000,--€ treffen, und die habe man, so Gemeinderätin Luise Singer, „ja in der Hosentasche".

Der Gemeinderat beschloss an den Landkreis den Antrag auf Bau eines Geh- und Radweges entlang der Kreisstraße von Habelsbach nach Laberweinting  zu stellen.

Daneben soll mit den Grundstückseigentümern über weitere Maßnahmen verhandelt werden zur Verbesserung der Begeh- und Befahrbarkeit des bestehenden Kirchenwegs, der seit rund 50 Jahren öffentlich gewidmet ist und zunehmend von Spaziergängern angenommen wird.

 

110.000  € für Kanalsanierung

 

Rund 110.000,-- € wird die Gemeinde aufwenden für die Sanierung eines Abwasserkanals in Grafentraubach und zwar von der Ortseinfahrt aus Richtung Kreuth bis zur Dorfmitte. Die Sanierung erfolgt mit dem sogenannten Inlinerverfahren. Dabei wird der bestehende Kanal zunächst mit einem Roboter gesäubert, Risse verspachtelt und anschließend mit einer kompletten neuen Innenwand versehen. Auf diese Weise wird praktisch ein neuwertiger Kanal erstellt und die Kosten mit diesem Sanierungsverfahren sind wesentlich geringer als für einen völligen Austausch dieser schadhaften Kanalstrecke aufzubringen wäre.

 

Die Kommunalwahlen werfen bereits ihre Schatten voraus und als erste Maßnahme beschloss der Gemeinderat Herrn Ulrich Goß als Gemeindewahlleiter zu bestellen, es ist dies dann die sechste Kommunalwahl, die er leiten wird.

Bürgermeister Eggl wies noch auf die Versammlung hin zum Thema Windkraft, die auch Bereiche der Gemeinde treffen wird.

Wiederholt werden Beschwerden vorgebracht, dass Hundekot in Sandspielkästen der öffentlichen  Spielplätze  zu finden ist. Hier wurde an die Verantwortung der Hundehalter appelliert, besser auf das Verhalten ihrer Hunde zu achten und im Bedarfsfall den Hundekot auch selbst mitzunehmen und zu entsorgen.

Bürgermeister Eggl lud auch nochmals ein zur Teilnahme an den Bürgerversammlungen in den verschiedenen Ortsteilen.

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