Sitzungsbericht vom 17.11.2014

Vieleicht kann hier die Dorferneuerung  für die Verbesserung des Ortsbildes beitragen

Ochsenstraße wird nicht asphaltiert

Nur wenig Nutzen für Allgemeinheit erkennbar – Erster Schritt für Dorferneuerungsmaßnahmen

 

Am Montag dieser Woche hatte Bürgermeister Johann Grau zu einer öffentlichen Sitzung des Gemeinderats Laberweinting in den Rathaussaal geladen und die Mitglieder des Gemeinderats waren vollzählig erschienen.

Zum Tagesordnungspunkt „Ausbau der Ochsenstraße“ nördlich von Allkofen hatte er Herrn Dipl.Ing. Ferstl eingeladen, der dem Gemeinderat und einigen Zuhörern die verschiedenen Ausbauvarianten mit den geschätzten Kosten vorstellte.

Die einfache Ausbauweise, die auf dem vorhandenen Bestand aufbaut, würde ca. 140.000 € Kosten verursachen, wobei die Bauweise als risikobehaftet angesehen wird, weil der bestehende Unterbau eine unterschiedliche Qualität aufweist. Zudem wäre diese Maßnahme nicht förderfähig. Auch ein verbesserter Ausbau mit einer stärkeren Asphaltschicht würde bei Kosten von 160.000 € den Ansprüchen an eine Förderung nicht genügen.

Für einen förderfähigen Ausbau der Straße mit einer Breite von 4,50 m unter Ausbau der Tragschicht müssen 375.000 € veranschlagt werden, wobei der Gemeindeanteil mehr als 200.000 € betragen würde.

In der Beratung wurde das Für und Wider zu diesem Ausbau besprochen, allerdings war überwiegend die Ansicht erkennbar, dass eine Notwendigkeit für diesen Ausbau nicht gesehen wird. Hinzu kommt auch die Stellungnahme der Nachbargemeinde Pfakofen, die den Teil der Ochsenstraße, die in ihrem Gemeindebereich liegt, nicht ausbauen will.

Der Gemeinderat beschloss deshalb vorerst den Ausbau der Ochsenstraße nicht zu realisieren.

 

Dorferneuerung

 

Um die Dörfer attraktiver zu machen und um auch u.a. Leerstände zu beseitigen will die Gemeinde künftig auch den Weg über die Dorferneuerung gehen. Angemeldet werden eine Reihe von Maßnahmen wie die Gestaltung des Bahnhofgeländes in Laberweinting, der Bereich der ehemaligen Metzgerei Ohneis und das Anwesen Wellenhofer in der Schlossgasse, der Ausbau der Schule zu einem Bürgerzentrum, die Ortskerngestaltung in Grafentraubach und Innenraumnutzung um das alte Gasthaus , die Kirchplatzgestaltung in Haader und Franken , sowie der Dorfanger in Haimelkofen.

Diese Maßnahmen werden jetzt dem Amt für ländliche Entwicklung vorgelegt zur Prüfung der Förderfähigkeit.

 

Für die Einrichtung eines zentralen Landkreisarchivs sprach sich der Gemeinderat auf Anfrage des Landratsamtes aus, weil, wie in vielen anderen Gemeinden auch, das Archivwesen in der Gemeinde Laberweinting auch ein Stiefmütterchendasein führt. Wie wichtig ein geordnetes Archiv sein kann, zeigt sich aber immer wieder, wenn in der Gemeinde- und Vereinsgeschichte gesucht wird.

 

Für den Bau einer neuen Fußgängerbrücke in Grafentraubach vom Schulhaus zur Kirche liegt ein Angebot i.H.v. 35.000 € vor. Die Verwaltung wird nach kostengünstigeren Alternativen suchen.

 

Der Stand beim Breitbandausbau ist derzeit so, dass die Leerrohre abgenommen, die sogenannten KVZ installiert sind und Ende der Woche mit dem Einblasen der Glasfaserkabel begonnen werden wird.

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die Ingenieurverträge zur Erschließung der künftigen Wohngebiete in Laberweinting, Grafentraubach und Hofkirchen mit der Fa.KEB, Straubing, auf der Grundlage der Architektenhonorarordnung geschlossen.

 

Nach rund zwei Stunden konnte Bürgermeister Grau die Sitzung schließen. Die nächste Sitzung ist am 01.Dezember 2014

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