Sitzungsbericht vom 17.12.2013

Bürgermeister Eggl mit seinen Feuerwehrleuten

Anbau eines Mehrzweckraumes im Frühjahr

Weg für Mehrfachnutzung der Turnhalle frei -

Kommunale Zusammenarbeit beschlossen

 

 

Zur letzten Sitzung des Jahres 2013 hatte Bürgermeister Eggl am Dienstagabend in den Sitzungssaal des Rathauses geladen.

Zu Beginn billigte der Gemeinderat die vorgelegte Vereinbarung  über die Bildung einer Kommunalen Arbeitsgemenschaft „Laber" im Rahmen eines integrierten ländlichen Entwicklungskonzeptes. Zu dieser ArGe haben sich die Gemeinden Laberweinting, Mallersdorf-Pfaffenberg, Geiselhöring, Perkam, Rain, Aholfing und Atting zusammengeschlossen. Ziel ist es gemeinsame Strategien zur Bewältigung des demographischen Wandels zu entwickeln, eine hohe Lebensqualität in der Region zu sichern, die örtliche Wirtschaft und die öffentliche Infrastruktur zu stärken, die kulturelle Vielfalt zu erhalten, die regionale Identität zu verankern, eine partnerschaftliche Kooperation  der Gemeinden zu erreichen und ggfs. Aktionsbündnisse zu bilden.

Die Gründungsversammlung soll Anfang des Jahres stattfinden, aber man war sich einig, dass der Erfolg einer solchen ArGe  nur in einer konstruktiven Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden entstehen kann.

 

Mehrfachnutzung der Turnhalle

 

Der Gemeinderat beschloss einstimmig zur Errichtung eines Mehrzweckraumes an die Turnhalle in das Ausschreibungsverfahren zu gehen, nachdem die Genehmigung der Baubehörde nun vorliegt.

Damit wird der Weg frei für eine Mehrfachnutzung der Turnhalle und die rationelle Unterbringung von Bühnenteilen, Stühlen und Tischen.

Die Ausschreibung in den Wintermonaten wird letztlich auch die tatsächlichen Kosten dieser Maßnahme zeigen.

Zur Information berichtete Bürgermeister Eggl über das Gespräch mit der Caritas über die Möglichkeiten von Senioreneinrichtungen in der Gemeinde. Zunächst ist hier beabsichtigt wieder mit Betreuungsgruppen zu beginnen. Dies soll im neuen Jahr wieder initiiert werden.

 

Dank den Fluthelfern

 

Im Mittelpunkt der Ehrungen in diesem Jahr standen die örtlichen Feuerwehren, das THW und der Malteser Hilfsdienst, die unzählige viele Stunden im Rahmen der Hochwasserhilfe geleistet haben.

Bürgermeister Eggl lobte das hohe Engagement, das in dieser Zeit erbracht worden ist und sprach nochmals öffentlich den besonderen Dank der Gemeinde aus.

 

Verabschiedet wurden zum Ende der Sitzung auch zwei langgediente Feldgeschworene. Josef Kammermayer ist im März 1986 vom Gemeinderat für dieses kommunale Ehrenamt bestellt worden und hat diese Tätigkeit seit nunmehr fast 28 Jahren ausgeübt. Josef Würzbauer wurde im April 1997 zum Feldgeschworenen bestellt und war für den Bereich Laberweinting/Habelsbach zuständig.

Aufgabe der Feldgeschworenen ist es, bei der Abmarkung und Vermessung von Grundstücken oder bei der Wiederherstellung von Grenzpunkten durch die staatlichen Vermessungsbehörden mitzuwirken.

 

In seiner Schlussansprache ging Bürgermeister Eggl auf die in diesem Jahr durchgeführten wesentlichen Maßnahmen und die Ziele im nächsten Jahr. Unabhängig von der Kommunalwahl hat der Gemeinderat hier bereits wichtige Beschlüsse gefasst. Eggl mahnte vor allem den vernunftorientierten Umgang mit den gemeindlichen Finanzmitteln an.

Im Anschluss wurde in der Aula der Grundschule die Ausstellung „Laberweinting 1958" eröffnet.

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