Sitzungsbericht vom 19.11.213

So kann der neue Bebauungsplan aussehen

Viehwirtschaft und Wohnen in  Einklang  bringen

Viehhaltender betrieb soll durch Wohnbebauung nicht gefährdet werden

 

Zahlreiche Besucher, vor allem aus dem Ort Allkofen, waren am Dienstag dieser Woche zur öffentlichen Gemeinderatssitzung in den Rathaussaal gekommen, ging es doch um die Ausweisung des Baugebiets „auf`m Zainer". In der Beratung versuchte man Antworten auf die  Frage zu finden , inwieweit der benachbarte viehhaltende Betrieb Lichtinger durch das neue Baugebiet in seinem Bestand  gefährdet ist, bzw. wie der  Fortbestand des Betriebs gesichert werden kann.

Dies habe Priorität bei der Bauleitplanung.

Der Bürgermeister wurde auch beauftragt, nach alternativen Wohnbauflächen in Allkofen zu suchen. Offensichtlich gibt es in Allkofen auch andere geeignete Flächen, die der Gemeinde angeboten werden können.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat aber, zunächst das Bauleitplanverfahren mit der frühzeitigen Beteiligung der Bürger und der Fachstellen auf den Weg zu bringen, denn erst dann liegen konkrete Stellungnahmen vor, die vom Gemeinderat verantwortungsvoll abzuwägen sind.

Der Gemeinderat beauftragte den Bürgermeister aber auch, für die möglichen alternativen Flächen Grundstücksverhandlungen aufzunehmen.

 

Neuer Brückenbau

 

Osterham bekommt eine neue Brücke beim Anwesen Kammermayer über den Bayerbacher Bach. Die Brücke ist eine der baulich schlechtesten, die im Gemeindebereich ist und deshalb steht sie auch in der Dringlichkeitsliste am weitesten vorne. Nach dem Willen des Gemeinderats soll dieses Baumaßnahme 2014 durchgeführt werden.  Im Zuge der Baumaßnahme soll aber auch versucht werden, beim Wasserwirtschaftsamt eine geringe Verlegung des Bachbettes zu erreichen. Zum Einen kann damit das Brückenbauwerk  ohne Beeinflussung durch den Bachlauf errichtet werden, zum Anderen rückt  der Bachlauf weiter von der Bebauung weg. Rund 120.000 € wird diese Maßnahme beanspruchen.

 

Abgeschlossen wurde eine Vereinbarung  mit dem Landkreis über den Unterhalt des Geh- und Radweges von Allkofen nach Inkofen. Die Gemeinde trägt dabei die gesamten Kosten der Herstellung incl.Grunderwerb und die Vermessungskosten.

Beschlossen wurde auch die Teilnahme am erweiterten Probebetrieb zur Einführung des Digitalfunks  für die Feuerwehren. Nach den derzeit gültigen Preisen muss mit 30.000 € zzgl.Einbauaufwand zu rechnen sein. Die Geräte werden staatlicherseits mit 80% gefördert.

 

Keine Grundabtretung

 

Der mit Unterschriftenliste geforderte asphaltierte Radweg von Habelsbach nach Laberweinting dürfte mittelfristig nicht zu realisieren sein. Nicht nur, dass sich der Landkreis bei einer Finanzierung der Maßnahme zurückhält, sondern vor allem wegen der fehlenden Bereitschaft der Grundstückseigentümer, die  notwendigen Flächen abzutreten. Bürgermeister Eggl bekräftigte seine Absicht, den Kirchweg nach Habelsbach weiter verbessern zu wollen.

 

drucken nach oben