Sitzungsbericht vom 20.11.2012

Wiesenweg nach Habelsbach

Ausbau der Ortsdurchfahrt Hofkirchen kann im Frühjahr beginnen

 

Laberweinting. Nur zwei Tagesordnungspunkte hatte der Gemeinderat in seiner Sitzung am vergangenen Dienstag abzuhandeln. Weil die bereits in der Sitzung Anfang November vorgesehene Auftragsvergabe zum Ausbau der Ortsdurchfahrt von Hofkirchen im Zuge der Kreisstraße SR 50 nicht vorgenommen werden konnte, musste Bürgermeister Eggl den Punkt erneut auf die Tagesordnung setzen.

Der Bürgermeister hatte dazu auch Herrn Dipl.Ing. Karl vom Planungsbüro Ferstl in Landshut eingeladen, der die Wertung der nach öffentlicher Ausschreibung eingegangenen Angebote eingehend erläuterte. Als Ergebnis der Prüfung stellte das Ing. Büro fest, dass die Fa. Hoch- und Tiefbau mit Sitz in Wörth an der Donau mit einer Angebotssumme von knapp 920.000 € die günstigstbietende Firma ist und daher vorschlägt, dieser Firma den Gesamtauftrag zu erteilen. Der Gemeinderat schloss sich dieser Empfehlung an und erteilte den Auftrag zur Ausführung der Straßen- und Kanalbauarbeiten. Von den Gesamtkosten der Baumaßnahmen werden auf die Gemeinde und den Landkreis jeweils etwa die Hälfte fallen.

Die Gemeinde tritt bei dieser gemeinschaftlichen Baumaßnahme mit den Landkreis Straubing-Bogen als Vorhabensträger auf und übernimmt die Vorfinanzierung der Kosten. Vom Ausbau betroffen ist ein gut 400 m langes Teilstück der SR 50 vom Anwesen Meindl bis zur Einmündung der Poschenhofstraße. Im Zuge der Maßnahme wird auch die Gemeindestraße Richtung Poschenhof bis zum Ortsende saniert. Im gesamten Ausbauabschnitt werden die maroden und einsturzgefährdeten Regenwasserkanäle erneuert.

Von der ursprünglichen Absicht, mit dem Bau noch in diesem Jahr zu beginnen, wird aufgrund der sich verzögerten Auftragsvergabe nun aber abgesehen. Die Bauarbeiten werden im zeitigen Frühjahr je nach Witterung beginnen und als spätester Fertigstellungstermin wurde der 31.08.2013 vertraglich festgelegt, wobei mit einem früheren Abschluss der Arbeiten gerechnet wird. Im Zuge der Bauarbeiten wird es zu einer Vollsperrung des Straßenabschnitts kommen und der Durchgangsverkehr wird großräumig umgeleitet. Die Zufahrt für die Anlieger wird aber weitgehend möglich sein.

 

Im zweiten Tagesordnungspunkt bestätigte der Gemeinderat die neugewählten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Eitting. Rainer Werner wird die Wehr als erster Kommandant die nächsten sechs Jahre führen und sein Stellvertreter ist Stefan Margezeder. Beide haben bereits eine Amtsperiode hinter sich und haben nun die Rangfolge getauscht.

 

Im informativen Teil der Sitzung berichtete Bürgermeister Eggl von der Ankündigung der Stadt Regensburg, die an zwei Stellen in Laberweinting beauftragte Verkehrsüberwachung zu kündigen. Die Stadt Regensburg führt im Auftrag der Gemeinde seit dem Jahr 2006 Geschwindigkeitsmessungen durch. Der für die Tätigkeit anfallende Zeitaufwand kann nach Aussage der Stadt Regensburg bei weitem nicht durch die Einnahmen aus Verwarnungen und Bußgeldern gedeckt werden, weshalb eine Kündigung der Tätigkeit vorgenommen werden muss.

Der schlechte Zustand der Staatsstraße zwischen Laberweinting und Mallersdorf ist mittlerweile kaum mehr tragbar. Bürgermeister Eggl berichtete, dass der Kollege Karl Wellenhofer vom Markt Mallersdorf-Pfaffenberg in einem Schreiben an das Staatliche Bauamt Passau auf den desolaten Zustand der Straße hingewiesen und auf die im Jahr 2013 versprochene Sanierung gebeten hat. Bürgermeister Eggl drängt darauf und hofft, das Straßenbauamt im Zuge der Maßnahme auch die Ortsdurchfahrt in Laberweinting mitsaniert.

 

Ein Unterschriftensammlung von Bürgern aus Habelsbach und Laberweinting ist dem Bürgermeister vor der Sitzung übergeben worden, in der die Gemeinde gebeten wird, zwischen Habelsbach und Laberweinting entlang der Kreisstraße einen Geh- und Radweg zu errichten. Der Gemeinderat muss sich in nächster Zeit mit dem Antrag befassen. Bürgermeister Eggl hat zu dieser Sache erklärt, dass zwischen den beiden Orten bereits ein öffentlicher Weg durch die Laberwiesen besteht, der mit relativ geringem Aufwand für die Fußgänger und Radfahrer im nächsten Jahr ausgebaut werden soll.

 

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