Sitzungsbericht vom 06.02.2017

Hier soll ein Wohngebiet entstehen

Weg für Investorenprojekt wird bereitet

Günstiger Standort von Grafentraubach  zur B15neu gibt den Ausschlag

 

Bauleitplanungen bestimmten den öffentlichen Teil der Gemeinderatsitzung am Montagabend dieser Woche im Rathaus Laberweinting.

Zahlreiche Besucher aus verschiedenen Gemeindeteilen waren gekommen, ging es doch um die bauliche Weiterentwicklung auch kleinerer Orte.

Mit einem größeren Projekt, nämlich die Änderung des Flächennutzungsplanes für den Bereich der ehemaligen Brauerei und Gastwirtschaft in Grafentraubach befasste sich der Gemeinderat gleich zu Beginn der Sitzung. Um die baurechtliche Voraussetzung für die Bebauung des Areals mit geplanten 30 Einfamilienhäusern  zu schaffen beschloss der Gemeinderat die Änderung des Flächennutzungsplanes mit Ausweisung eines Dorfgebietes, eines Mischgebiets und eines allgemeinen Wohngebiets. Im Bauleitplanverfahren wird nun festgestellt werden, ob dieses Projekt realisiert werden kann, vor allem darf der Betrieb auf dem angrenzenden Gewerbegebiet nicht beeinträchtigt werden. Bürgermeister Grau kündigte auch an, dass er sobald konkrete Planungsunterlagen vorliegen, diese in einer Bürgerversammlung vorzustellen. Im Bauleitplanverfahren habe zudem die Bürger die Möglichkeit, Stellung zu dem Vorhaben zu nehmen.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat die Einleitung des Bauleitplanverfahrens zur Änderung des Flächennutzungsplans.

 

Kleine Orte weiterentwickeln

 

Um auch in den kleineren  Orten der Gemeinde die weitere bauliche Entwicklung zu ermöglichen wurden sogenannte Außenbereichs- und Einbeziehungssatzungen beschlossen in Habelsbach am Ortsausgang in Richtung Brech, in Eitting am nordwestlichen Ortsrand oberhalb des Anwesens Reicheneder und in Neuhofen im Umfeld der Kirche.

 

Der beantragten Befreiung  von Festsetzungen des Bebauungsplans „Erweiterung Schuhberg“ in Allkofen verweigerte der Gemeinderat einstimmig die Zustimmung, weil sich doch erhebliche Abweichungen vom Bebauungsplan vor allem im Hinblick auf die Wandhöhe abzeichneten. Der Gemeinderat sah keine Notwendigkeit bei dem Grundstück Aufschüttungen vorzunehmen, weil das Grundstück ohnehin an der exponierten Stelle des Baugebiets liegt. Zudem verweigerten die Nachbarn ihre Zustimmung. Bürgermeister Grau machte auch deutlich, dass der Bauwerber im Vorfeld deutlich darauf hingewiesen worden ist,

dass eine Zustimmung zu diesen erheblichen Abweichungen von den Festsetzungen nicht erreichbar sein wird.

 

Zustimmung hingegen bekam das Bauvorhaben für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf den Lagerflächen der ehemaligen Ziegelei, ursprünglich waren dort ausschließlich Solarcarportanlagen vorgesehen.

 

Bürgermeister Johann Grau berichtete u.a. über den Wunsch der Feuerwehr Graßlfing nach einem Fahrzeug und über die Verlängerung der Gasversorgung mit der Erdgasversorgung Südbayern zu verbesserten Konditionen. Grau gab auch das Ergebnis einer ersten Kostenschätzung für den Treppenaufgang zur Kirche in Eitting bekannt, der mit ca. 80.000 €

angesetzt ist.

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