Sitzungsbericht vom 22.05.2017

So kann die Straße einmal aussehen

Planungsaufträge sorgen für einen Investitionsschub

Baugebiete in Grafentraubach und Eitting – Parkplatzanlagen beim Friedhof und auf dem Schulgelände – Kein Stimmbezirk Haader mehr

 

Am Montagabend dieser Woche hatte Bürgermeister Grau zu einer öffentlichen Sitzung in den Rathausaal geladen.

Auch in Eitting werden bald einige Wohnbauflächen zur Verfügung stehen. Dafür hatte der Gemeinderat ein Teilgrundstück erworben und jetzt die dazu entsprechende Einbeziehungssatzung gebilligt und das Bauleitplanverfahren eingeleitet. Vier Parzellen werden dort nach Abschluss des Verfahrens bebaubar sein.

Gebilligt wurde auch der Planentwurf des künftigen Baugebiets „Hirtlohe“ in Grafentraubach. Auch hier beginnt nun das Bauleitplanverfahren. Elf Parzellen mit Grundstücksgrößen von 700qm  bis 900 qm sind dort vorgesehen. Mit den geplanten Erschließungsanlagen kann sich dort ein qualitativ hochwertiges Wohngebiet über dem Tal des Grafentraubachs mit Blick auf das Labertal und Nähe zur stetig wachsenden Region Regensburg entwickeln.

Um die Erschließungsanlagen im Baugebiet Bodenacker in Grafentraubach am Ortsausgang in Richtung Laberweinting abrechnen zu können hatte die Verwaltung seit langem die Änderung des Bebauungsplans vorgeschlagen. Jetzt folgte der Gemeinderat der Empfehlung der Verwaltung und billigte die Änderung, die nun statt des einmal vorgesehenen Kinderspielplatzes die Ausweisung einer weiteren Bauparzelle und die Errichtung einer Wendeplattform vorsieht. Ein Teil der Grundstücke, die direkt an der Ortsdurchfahrt liegen, sollen künftig, falls diese Grundstücke einmal für die Bebauung zur Verfügung stehen, auch von der Ortsdurchfahrt her erschlossen werden. Auch diese Änderung des Bebauungsplans geht nun in das sogenannte Bauleitplanverfahren.

 

Ausbau der Ortsdurchfahrt

 

Eine große Maßnahme steht an mit der Fortführung der Sanierung der Ortsdurchfahrt Hofkirchen mit einem zweiten Bauabschnitt, der die Strecke von Osterham bis zur Raiffeisen umfasst. Vor allem auch die Einmündung von Neuhofen her kommend soll geändert werden. Eine Diskussion entzündete sich hier an der geplanten grünordnerischen Gestaltung des Straßenbereichs. Während diese in Wortmeldungen einerseits für unnötig erachtet wird, sieht die Verwaltung andererseits darin die Chance diesen gestalterisch vernachlässigten Bereich im Sinne einer Verbesserung des Dorfbildes aufzuwerten.

Zugestimmt wurde schließlich dem Ingenieurvertrag, den der  Landkreis mit dem planenden Büro Ferstl geschlossen hatte, weil darin auch die Gehwegerstellung als Angelegenheit der Gemeinde enthalten ist. Demselben Büro wurde auch der Auftrag erteilt für die Kanalplanung, fall sich herausstellen sollte, dass die Kanäle in diesem Straßenbauabschnitt schadhaft sind.

Das Ing.Büro Eska erhielt den Auftrag für die grünordnerische Begleitplanung, die in einer der nächsten Sitzungen dem Gemeinderat zur Beratung vorgestellt werden wird.

 

 

Entschärfung der Parkplatznot

 

Ähnlich wie im vergangenen Jahr in Hofkirchen, so sollen nun auch in Laberweinting beim Friedhof bedarfsgerechte Parkplätze geschaffen werden. Eine Entwurfsplanung mit rund 30 Parkplätzen liegt bereits vor und jetzt erteilte der Gemeinderat  den Auftrag für die Ausarbeitung der Planung, die mit der Kirchenstiftung und dem Straßenbauamt abzustimmen ist. Gleichzeitig wird dadurch aber auch die Zahl der Grabstellen vermindert, wobei die dann immer noch verfügbare Friedhofsbelegung bei weitem ausreichend ist.

 

Auch die Außenanlagen der Schule werden umgestaltet. Auch dort sollen die Parkflächen großzügig erweitert werden. Saniert werden sollen der Hartplatz bei gleichzeitiger Reduzierung der Größe und ein Teil der Laufbahn. Auch über eine zweite Zufahrt zum Schulgelände vom Ortseingang aus Haader her soll nachgedacht werden.

 

Aus verschiedenen Gründen wird es künftig bei den Wahlen und die erstmals bei der Bundestagswahl im September keinen Stimmbezirk Haader mehr geben. Zum einen steht kein geeignetes Wahllokal mehr zur Verfügung und zum anderen ist die Zahl der Urnenwähler in der Vergangenheit so stark zurückgegangen, dass  das Wahlgeheimnis nicht mehr gewahrt erschien.

Die Wahlberechtigten aus den Orten Franken und Neuhofen werden demnach dem Stimmbezirk Hofkirchen mit dem Wahllokal Pfarrheim zugeordnet und die Wahlberechtigten aus Haader, Ödwiesen, Hart, Hinterbach und Reuth haben ihr Wahllokal künftig im Rathaus in Laberweinting.

Gerade die Möglichkeit der Briefwahl, die ohnehin stark in Anspruch genommen worden ist, wird die Ausübung des Wahlrechts gewährleisten.

Die Entscheidung des Gemeinderats wurde auch dadurch erleichtert, weil es überwiegend Zustimmung aus der Bevölkerung bei der durchgeführten Umfrage gegeben hat.

 

Bürgermeister Grau kündigte an, dass  der Gemeinderat bis zu Sommerpause noch ein umfangreiches Arbeitsprogramm zu bewältigen hat. Die nächste Sitzung des Gemeinderats ist am 19.Juni 2017

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