Überschwemmungsgebietfestsetzung Bayerbacher Bach

Das Landratsamt Straubing-Bogen beabsichtigt, das Überschwemmungsgebiet „Bayerbacher Bach“ festzusetzen. Da das beidseitige Überschwemmungsgebiet innerhalb des Hochwasserrisikogebietes liegt, ist es verpflichtend nach § 76 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) festzusetzen. Es wird um Stellungnahme gebeten, ob dem Vorhaben öffentlich-rechtliche Interessen entgegenstehen.

Die beiliegende Bekanntmachung ist innerhalb von drei Wochen nach Zugang einschließlich der Planunterlagen bei der Gemeinde Laberweinting für einen Monat zur Einsichtnahme aus-zulegen (Art. 73 Abs. 3 des Bayerischen Wassergesetzes – BayWG – i. V. m. Art. 73 Abs. 3 des Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetzes – BayVwVfG -). Die Auslegung ist vorher ortsüblich bekannt zu machen (Art. 73 BayWG i. V. m. Art. 73 Abs. 5 BayVwVfG).

Zudem muss der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung und die auszulegenden Unterlagen in der Internetpräsenz der Gemeinde Laberweinting veröffentlicht werden (Art. 27 a BayVwVfG).

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zu zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landratsamt Straubing-Bogen oder bei Ihnen Einwendungen bzw. Bedenken und/oder Anregungen gegen das Vorhaben erheben. Eventuell eingegangene Einwendungen bzw. Bedenken und/oder Anregungen sind nach der Auslegungs- und Einwendungsfrist dem Landratsamt Straubing-Bogen zu übersenden.

Nicht ortsansässige Betroffene, deren Person und Aufenthalt bekannt sind oder sich innerhalb angemessener Frist ermitteln lassen, insbesondere auswärts wohnende Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigte, sind von der Auslegung mit entsprechenden Hinweisen aus der Bekanntmachung zu benachrichtigen (Art. 73 Abs. 5 Satz 3 Bayer. Verwaltungsverfahrensgesetz - BayVwVfG).

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