Bürgerversammlungen 2018

Gute besuchte Bürgerversammlungen

 

Acht zum Teil sehr gut besuchte Bürgerversammlungen konnte Bürgermeister Johann Grau in der diesjährigen Reihe der Versammlungen verzeichnen.

Zu Beginn jeder Veranstaltung berichtet Grau über die Arbeit des vergangenen Jahres und gab einen Ausblick auf das bereits laufende Jahr. Anhand einer Powerpointpräsentation gestaltete er seinen Vortrag kurzweilig und interessant. Er verwies dabei aber auch auf die Zahlen und Berichte, wie sie im Jahresbericht veröffentlicht sind und der jedem Haushalt zugestellt worden ist.

Grau stellte vor allem die vielen Maßnahmen vor, die über den gesamten Gemeindebereich verteilt in diesem Jahr durchgeführt werden sollen.

Bei jeder Versammlung hatten die Bürger dann im zweiten Teil die Möglichkeit in Wortmeldungen Kritik und Anregungen an das Gemeindeoberhaupt zu richten.

In Weichs   wurde der künstlich erbaute Hochwasserdamm beim Bereich der Felder (Gerl) kritisiert, weil sich dadurch nachteilige Auswirkungen auf die anderen Grundstücke ergeben . Dieser Damm sollte im Sinne des Hochwasserschutzes, bezogen auf die Anwesen in Weichs, geöffnet werden.

In Neuhofen wurden zu tief liegende Kanaldeckel bei Brücke zu Kräh bemängelt und die Erneuerung des Brückengeländers bei der Brücke zu Kräh angemahnt. Die Anlandung bei der neuen Brücke in Franken sollte ausgebaggert werden.

In Graßlfing  treten entlang des Röhrbaches in Untergraßlfing  wegen unzureichender Uferbefestigung Straßenschäden auf. Bei einer Spezialfirma sollte angefragt werden, ob ein uferschonendes Grabenräumen möglich ist.

 

Dauerthema Grüngutsammelstelle

 

In Laberweinting ist das Thema einer Grüngutsammelstalle ähnlich wie in Niederlindhart  ein Dauer-thema, das aber Bürgermeister Grau nicht befriedigend beantworten konnte, wobei dieses Thema offensichtlich nur in Laberweinting angesprochen worden ist. Gefragt wurde nach dem aktuellen Stand der Umgehungsstraße Laberweinting, die aber zeitlich nicht eingeordnet werden kann. Kritisiert wurde die Neugestaltung der Laberbrücke von Habelsbach durch den Landkreis, vor allem was die Geländerkonstruktion anbelangt. Auch wurde Kritik geäußert über zu schnelles Fahren in der Bürgermeister Zellmeier Straße und Richtung Habelsbach beim Ortsausgang. Der Wunsch nach einem eigenen Kindergarten,  der faulige Geruch aus Kanaldeckeln in der Bayerbacher Straße und der Schulbusverkehr bei der  Rückfahrt von Schule zur Haltestelle beim Rathaus waren weitere Themen.

In Hofkirchen war natürlich die Planung für den 2.Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Hofkirchen Thema und da gab es Kritik über Neugestaltung der vom Landkreis geplanten Straßeneinmündung aus Neuhofen kommend, wegen der schlechten Einsicht für Fahrzeuge die aus Osterham kommen. Der Straßenschaden bei Lang Hans,  der Wasserablauf im Friedhof und weitere Schadstellen sollten besichtigt und behoben werden.

In  Eitting erkundigten sich die Bürger nach dem Stand der Breitbandversorgung, die in  diesem Jahr fortgeführt werden soll. Die Bäume am Kirchberg stellen weiter eine Gefahr für die Unterlieger dar und für den Spielplatz wünschen sich die Eittinger noch ein Turnreck.

 

Containerplatz verlegt

 

Mit der Verlegung des Wertstoffcontainerplatzes in Grafentraubach wurde eine langgehegte Forderung erfüllt. Fragen wurden gestellt nach der aktuellen Trasse für die Erdverkabelung des Nord-Süd-Links.  Beim Kriegerdenkmal ist das Granitpflaster beschädigt, Geschwindigkeitsmessungen aus Richtung Graßlfing kommend sollen durchgeführt werden und gefragt wurde nach dem aktuellen Stand beim Baugebiet „Meier Bräu“, der nach Aussage des Bürgermeisters jetzt in die zweite Phase treten wird

In Allkofen äußerten die Bürger ihre Unzufriedenheit mit Winterdienst, die Verunreinigung von Feldwegen durch den angesiedelten Schäferbetrieb (nicht Birkner). Lob gab es für den Bauhof in Zusammenhang mit der regelmäßigen Entfernung der  die Biberbauten.

Bei der Straße zum neuen Baugebiet sind noch die entsprechenden  Verkehrszeichen anzubringen.

 

Zum Schluss jeder Versammlung bedankte sich Bürgermeister Grau für den zahlreichen Besuch mit insgesamt rund 300 Besuchern, wobei allein in Grafentraubach 60 Zuhörer zur Versammlung kamen, darunter waren ein Drittel Frauen.

Grau bedankte sich für die Aufmerksamkeit, für das Interesse, aber auch für die viele Arbeit, die die Ehrenamtlichen in den verschiedenen Organisationen leisten und so einen wertvollen Beitrag für das öffentliche Leben in der Gemeinde leisten.

Er fordert aber auch die Gemeindebürger auf, die Arbeit im Gemeinderat und Rathaus kritisch zu begleiten, um letztendlich zum Wohl der Bürger arbeiten zu können.

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