Festakt für Staatssekretär Josef Zellmeier

Heimatgemeinde bereitet Josef Zellmeier einen großen Empfang. 

Staatssekretär bekundet seine Heimatverbundenheit - Viele politische Weggefährten waren anwesend.

 

Zu einem festlichen Empfang des zum Staatssekretär ernannten Landtagsabgeordneten und Gemeinderatsmitglied Josef Zellmeier hatte Bürgermeister Johann Grau in das Rathaus am Dienstagabend eingeladen.

Zu den Gästen gehörten die Familie von Josef Zellmeier mit seiner Frau Sabine  und Sohn Josef, seine Mutter und sein Bruder mit Familie. Als politische Gäste und Weggefährten waren gekommen Staatssekretär a.D. Ernst Hinsken, die Abgeordneten Alois Rainer und Hans Ritt, die Altlandräte Ingo Weiß und Alfred Reisinger, die Bürgermeister Franz Schedlbauer und Barbara Unger, die Altoberbürgermeister Reinhold Perlak und Hans Rampf, Altbürgermeister Xaver Eggl,

und der frühere Landtagsabgeordnete Herbert Ettengruber.

Anwesend waren der Ehrenbürger Bischöflich Geistlicher Rat Pfarrer Josef Schmaißer, die Ehrenzeichenträger der Gemeinde Eduard Ringlstetter, Josef Gandorfer, Jakob Zellner, Rupert  Englbrecht, Otto Holzer und Josef Wellenhofer. Zur festlichen Gesellschaft  gehörten die Geistlichen Pfarrer Reinhard Röhrner, Johannes Bäuml und Ulrich Fritsch, ebenso Prälat Heinrich Wachter.

Als Vertreter der Bevölkerung waren die Mitglieder des Gemeinderats und die Vorstände der Vereine gekommen. Zusammen mit den Mitarbeitern der Gemeinde bildete diese Festversammlung einen würdigen Rahmen für den Empfang.

Unter großem Beifall betrat dann auch Staatssekretär Josef Zellmeier mit seiner Familie den Rathaussaal. Bürgermeister Johann Grau begrüßte alle Festgäste und machte auch gleich in seiner Rede deutlich, dass man es gehofft habe, dass er  eines Tages auf der Regierungsbank im Bayerischen Parlament sitzen würde. Die politischen Zusammenhänge seien oft nicht zu durchschauen, umso mehr habe es uns doch beeindruckt und vor allem gefreut, dass er beharrlich und konsequent an seinem politischen Erfolg gearbeitet habe.

 

Politik als Lebensaufgabe

 

Die politische Laufbahn, die 1983 mit dem Eintritt in die CSU bzw. Junge Union begonnen hat, verglich Bürgermeister Grau mit dem Inhaltsverzeichnis eines dicken Buches.

Darin zeigen sich aber vor allem seine Heimatverbundenheit, sein Geschichtsbewusstsein und sein Wille zur Lösung aktueller gesellschaftlicher Fragen.

Grau nahm aber den Empfang in Bezug auf die Bezeichnung des Ministeriums „Wohnen, Bau und Verkehr“ gleich zum Anlass auf den örtlichen Bezug hinzuweisen.

Dem regelrechten Boom bei Nachfragen nach Wohnraum kann sich auch eine ländliche Gemeinde nicht entziehen. Eine Obergrenze für den Flächenverbrauch würde auch ländliche Gemeinden in ihrer Entwicklung hindern. Die Nachfrage aus den benachbarten Ballungsräumen Regensburg und Landshut habe auch uns erreicht. Vor allem müsse s der Wohnraum bezahlbar bleiben und das Ziel der Innenraumnutzung in den Dörfern dürfe nicht durch schier unüberwindliche Hürden  erschwert werden.

Darüber hinaus fördert die Bayerische Staatsbauverwaltung Maßnahmen in verschiedenen Bereichen, wie etwa im sozialen Wohnungsbau, im Städtebau oder im kommunalen Straßenbau.

Das Projekt „Laberweinting Mitte“, wofür Laberweinting  in das Städtebauförderprogramm aufgenommen werden will, sei dabei ein aktuelles Thema.

Er kenne die unendlich scheinende Diskussion über die Umgehungsstraße durch das Labertal und die jahrzehntelangen Planungen für die Beschrankung der  Bahnübergänge im Ortsbereich,

er sei sich aber auch bestimmt bewusst über die Notwendigkeit einer besseren Anbindung unserer Heimat an die großen Fernstraßen, um wettbewerbsfähig bleiben zu können.

 

Heimatverbundenheit

 

Bürgermeister Grau richtete schließlich die Bitte an Josef Zellmeier trotz der Verantwortung für ganz Bayern die Heimat nicht zu vergessen.

Im Grußwort des Landrats Josef Laumer kam auch sehr viel Persönliches zum Ausdruck. Er betonte aber vor allem, dass die politische Rivalität sachlich und fair geführt worden sei und trotz allem die Freundschaft zueinander erhalten geblieben ist.

Ähnlich äußerten sich auch die Abgeordneten Alois Rainer und Hans Ritt, die mit Anekdoten  aus dem politischen Alltag daneben  zur heitern  Unterhaltung beitrugen.

Alle bezeichneten Josef Zellmeier als einen unermüdlichen und kooperativen Politiker, der stets ein gestecktes Ziel nicht aus den Augen verliert.

In einem launigen Grußwort betonte Altoberbürgermeister Hans Rampf, dass auch er immer ein Laberweintinger geblieben sei. Er fand es auch großartig, dass Laberweinting  nicht nur für Politiker so eine Art Talentschmiede geworden sei.

 

Als äußeres Zeichen der Wertschätzung und Bedeutung dieser Ernennung zum Staatssekretär erfolgte schließlich  durch ihn der Eintrag in das Goldene Buch der Gemeinde Laberweinting und

das Anstecken der Ehrennadel der Gemeinde Laberweinting. Dies soll  ihn immer an seine Heimat erinnern.

 

Familie als Rückgrat

 

Politiker brauchen zur Ausübung ihres Amtes einen starken Partner an ihrer Seite,

deshalb wünschte Johann Grau  der Ehefrau Sabine diese Kraft, die sie brauchen wird, um ihren Mann auf dem weiteren politischen Weg zu begleiten. Seinen Kindern wünschte er, dass sie ihn auch regelmäßig sehen.

An seine Mutter gerichtet sagte Grau, dass sie  das Leben an der Seite eines Politikers kenne und  dass Sie Den politischen Aufstieg ihres Sohnes mit Freude erlebt haben wird, sie aber auch wisse, was für die Familie damit verbunden ist.

Am Schluss trat Staatssekretär Josef Zellmeier selbst an das Rednerpult und er bedankte sich für diesen großartigen und wohltuenden Empfang. Er bedankte sich zuerst bei seiner Familie, die das Rückgrat für seine Arbeit bildet und bei allen politischen Freunden und Wegbegleitern, die ihn jetzt zu dieser Position geführt haben. Zu jedem fiel ihm eine heitere Anekdote ein, u.a. habe ihn Ernst Hinsken vor vielen Jahren schon aufgefordert, für den Landtag zu kandidieren. Zellmeier machte einen Abriss zu seiner politischen Laufbahn, die schon sehr früh als JU-Mitglied begonnen habe. Rückschläge, dazu zählte er auch die verlorene Bürgermeisterwahl und die Landratskandidatur-, konnte er  immer wegstecken und diese mit neuen Aufgaben kompensieren.

 

Die musikalische Gestaltung dieses Empfangs hatten die Masblusikanten übernommen und mit ihnen stimmte die Festversammlung zum Schluss die Bayernhymne an.

Im Anschluss lud Bürgermeister Grau zu einem Imbiss und vielen interessanten Gesprächen ein.

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