Sitzungsbericht vom 05.03.2018

Sammelstelle statt Grüngutcontainer

 

 

Wohin mit der Grüngutsammelstelle

Feuerwehren erhalten notwendigen Sachbedarf – Fördermittel für Sportpark  zugesagt

 

Einen breiten Raum nahm am Montagabend in der öffentlichen Gemeinderatssitzung die Diskussion um die Einrichtung einer Grüngutsammelstelle in Laberweinting in Anspruch. Ausgehend von Forderungen aus der Bürgerversammlung des Ortes Laberweinting hat Bürgermeister Grau diesen Punkt in die ordentliche Tagesordnung aufgenommen.

Eine ausgiebige Diskussion entstand um den Standort einer solchen Anlage, wobei Bürgermeister Grau  deutlich machte, dass der ZAW die Einrichtung eines neuen Wertstoffhofes nur in Zusammenhang mit der Grüngutsammelstelle umsetzen wird.

Als Standorte wurden das Grundstück bei der Kläranlage, das anliegende Kirchengrundstück und das Gewerbegebiet in Grafentraubach in die Diskussion gebracht.

Die Bebaubarkeit der Grundstücke bei der Kläranlage sollen nun überprüft werden, weil diese im Überschwemmungsbereich liegen. Auch wurde hier gefordert, dass das Gewerbegebiet in diesem Zusammenhang eine sichere Zufahrt durch eine Beschrankung des Bahnübergangs bei der Ostsiedlung erhalten soll, um das Gewerbegebiet damit aufzuwerten.

Auch die Einrichtung des Wertstoffhofes mit Grüngutsammelstelle im Gewerbegebiet in Grafentraubach wurde als Lösung diskutiert, weil sich dort ideale Bedingungen bereits vorfinden, dagegen wurde allerdings eingeworfen, dass man wertvolle Gewerbeflächen nicht vergeuden dürfe.

Angeregt wurde zudem die Errichtung des neuen Feuerwehrhauses in Laberweinting auf dem Gelände des Wertstoffhofes, wenn dieser verlegt werden kann.

Die Verwaltung wird jetzt die Bebaubarkeit der verschiedenen Standorte für einen Wertstoffhof mit Grüngutsammelstelle prüfen, ebenso das Wertstoffhofgelände als Feuerwehrhausstandort.

 

Sachgerechte Ausrüstung

 

Für die Feuerwehren wird im zweijährigen Turnus eine Bedarfsermittlung für den Sachbedarf durchgeführt. Nach durchgeführter beschränkter Ausschreibung konnte dem Gemeinderat das Ausschreibungsergebnis vorgelegt werden, wobei nur eine Firma alle Artikel anbieten konnte.

Rund 16.000 € wird die Gemeinde aufwenden für die funktionelle Ausstattung der acht Feuerwehren. Die größten Posten sind dabei Pressluftatmer, Atemschutzausrüstung, Hohlstrahlschaumdüsen, eine hydraulische Winde, oder persönliche Schutzausrüstungen.

Schlauchmaterial im Wert von 1.200 € wurde zusätzlich beschafft und für die Wartung der 9 Tragkraftspitzen  wurde ein Wartungsvertrag im Turnus von zwei Jahren geschlossen.

 

In der Rathausstraße soll ein weiteres Mehrfamilienhaus entstehen, das im Umfang geringere Maße aufweist wie der bestehende Neubau. Dazu erteilte der Gemeinderat sein Einvernehmen hinsichtlich der Zulassung eines weiteren Vollgeschosses und Überschreitung der Grundflächenzahl. Grundsätzlich wurde dieser Wohnungsbau auch begrüßt, weil auch in Laberweinting immer mehr Wohnraum nachgefragt wird.

 

Auf dem Nachbargrundstück zur Kläranlage hin wird ein Mobilfunkmast durch die TELEKOM errichtet. Dazu genehmigte der Gemeinderat den Abschluss des entsprechenden Mietvertrages  auf die Dauer von zunächst 15 Jahren. Der Funkmast soll die Mobilfunkqualität für den  Bereich der Bahn und den allgemeinen Betrieb verbessern.

 

Hirtlohe wird realisiert

 

Für die Planung der Erschließungsanlagen im Baugebiet Hirtlohe in Grafentraubach beschloss der Gemeinderat den Ingenieurvertrag mit dem Büro KEB Bauplanungs GmbH, Straubing abzuschließen. Der Vertrag umfasst die Leistungen für die Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen.

Bürgermeister Johann Grau konnte dazu berichten, dass die Bodenluftuntersuchungen ergeben haben, dass keinerlei schädliche Gase aus dem Bereich der ehemaligen Deponie in das Baugebiet hineinwirken. Damit kann die Gemeinde ein völlig unbelastetes Bauland zur Verfügung stellen.

 

Dringend notwendige Sanierungsarbeiten mit einem Auftragswert i.H.v. knapp 20.000 € an schadhaften Kanaldeckeln im Straßenbereich wurden vergeben, die Entwässerungsrinne in Asbach aus Richtung Greislberg wird erneuert und die Schadstelle in Haimelkofen beim Anwesen Nr. 61.

Insgesamt werden für die ersten Frühjahrsreparaturen knapp 35.000 € ausgegeben.

 

Im anschließenden informativen Teil der Sitzung gratulierte Bürgermeister Grau dem Gemeinderatsmitglied Littich zur ersten Vaterschaft und dem Gemeinderatsmitglied Kammermeier Michael zum 65.Geburtstag.

Grau stellte die Bauplanung für das Obergeschoss im Bauhof/Feuerwehrhaus vor. Dort sollen einige Zimmer für die Obdachlosenunterbringung eingebaut werden.

 

MGSP Labertal

 

Erfreuliches konnte der Bürgermeister berichten über die Mittelzusage i.H.v. 200.000 € für den geplanten Mehrgenerationensportpark Labertal. Das LEADER-Entscheidungsgremium hatte am Mittwoch unmittelbar nach der Vorstellung des Projekts die Mittelzusage i.H.v. 50% der Kosten, Maximal 200.000 € beschlossen.

Angeregt wurde, dass künftig bei der Erschließung des nächsten Baugebiets  wegen der inzwischen alternativen Heiztechnologien darauf geachtet werden soll, ob der Erdgasanschluss für jedes Grundstück noch hergestellt werden soll.

Für den Bau des Geh- und Radweges Grafentraubach – Laberweinting werden derzeit die Angebote für die Bodenuntersuchungen eingeholt. Diese sind notwendig für eine realistische Kostenschätzung.

Die nächste Gemeinderatsitzung ist am 19. März 2018.

 

Bild: Gerade für ältere Bürger ist der Aufstieg zur Entleerung zu mühsam

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