Sitzungsbericht vom 06.10.2017

 

Erfolgreiche Bauleitplanungen

In Grafentraubach, Habelsbach und Eitting werden die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen.

 

Am Montag dieser Woche hatte Bürgermeister Johann Grau in das Rathaus zu einer öffentlichen Sitzung geladen.

Behandelt wurden eingangs die Ergebnisse einer ersten Anhörung zu den Bauleitplänen in Grafentraubach, Eitting und Habelsbach.

In Grafentraubach soll am Ortsausgang in Richtung Graßlfing das Wohngebiet „Hirtlohe“  im Anschluss an die bestehende Wohnbebauung entstehen. 11 Bauparzellen mit einer durchschnittlichen Größe von 800qm sind dort vorgesehen. Die Stellungnahmen zum Entwurf beinhalten keine Argumente gegen dieses Baugebiet. Im Interesse der Landwirtschaft werden Festsetzungen aufgenommen, die eine ungehinderte Nutzung des angrenzenden Feldweges auch mit Großmaschinen nach wie vor ermöglicht.  Geachtet werden soll auf die Versickerung des Regenwassers auf den Grundstücken. Die Regierung von Niederbayern sieht aufgrund des vorhandenen Baulandpotential in Grafentraubach gerade noch die Erfordernisse von Raumordnung und Landesplanung unter dem Aspekt der Zersiedelung der Landschaft gewahrt. Für die der Straße zugewandten Parzellen wird ein erhöhter Schallschutz empfohlen.

Der Planentwurf wird nun aktualisiert und dem Gemeinderat wieder zu Beschlussfassung vorgelegt.

Ähnlich verhielt es sich bei den Einbeziehungssatzungen in Habelsbach und Eitting.

In Habelsbach ist am Ortsausgang in Richtung Brech die Möglichkeit für  vier Parzellen vorgesehen.

Die Bebauung des Grundstücks zum wasserführenden Graben hin muss aber nach Vorgaben des Wasserwirtschaftsamtes so gestaltet werden, dass kein Abflusshindernis entstehen kann. Auch auf die Versickerfähigkeit des Bodens ist zu achten. In der Bauleitplanung ist noch zu berücksichtigen, dass die Grundstücke in einem naturschutzrechtlichen Landschaftsbestandteil liegen. Hier ist der Bauleitplanentwurf noch zu ergänzen.

In Eitting ist die Schaffung von vier Parzellen vorgesehen. Auch hier ist die Forderung auf ungehinderte Nutzung des angrenzenden Feldweges sicher zu stellen.

Die Verwaltung wird die Planungen entsprechend überarbeiten und dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorlegen.

 

Die Sportmaschinengemeinschaft Straubing e.V. hat bei der Gemeinde die Bezuschussung für die Anschaffung eines Kommunaltraktors beantragt. In der  Gemeinde ist diese Maschinengemeinschaft regelmäßig für alle drei Fußballvereine bei Instandsetzungsarbeiten tätig. Mit Spezialgeräten werden die Sportplätze regelmäßig regeneriert. Der Gemeinderat stimmte zu, je Sportverein 500 €, also insgesamt 1.500 €  als Zuschuss zu gewähren.

 

Im Rahmen der LEADER-Förderung ergibt sich nun die Möglichkeit auf den Fördertopf zuzugreifen und zwar für das Projekt „Umgestaltung des bestehenden Hartplatzes auf dem Schulgelände mit Kleinfeldkunstrasenplatz, Ballsportanlage, Familienbewegungspark mit dazugehörigen Parkplätzen. Bürgermeister Grau betonte die Attraktivität der Anlage, bei der mit Gesamtkosten von einer halben Million zu rechnen ist, die aber mit bis zu 50% der Nettokosten gefördert werden kann. Grau betonte auch, dass es für ihn wichtig sei, die vorhandenen Ressourcen auf dem Schulgelände zu nutzen., denn dieses Gelände besitze eine neutrale Stellung im Gemeindegebiet, d.h. es ist nicht an einen Ort und  Vereine, sondern es steht allen Gemeindebürgern offen. Veranstaltungen auf dem Schulgelände zeigen, dass dieses Konzept angenommen wird.

Der Gemeinderat stimmte schließlich geschlossen für die Beantragung der Fördermittel, wozu noch die Erarbeitung einer qualifizierten Kostenschätzung notwendig ist.

 

Beim Rathaus ist seit dieser Woche eine Ladesäule für Elektroautos installiert. Zwei Autos können hier gleichzeitig geladen werden. Bürgermeister Grau kündigte auch an, dass die Verwaltung für einige Zeit ein E-Fahrzeug anmieten will, um den Nutzwert bei Dienstfahrten zu prüfen und auch für die E-Mobilität zu werben.

Grau berichtete auch über die begonnenen Arbeiten am Bayerbacher Bach.

 

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