Sitzungsbericht vom 19.09.2022

Archäologische Funde in der Laberweintinger Mitte – Bedarfsanalyse für Kindertagesstätte

 

Laberweinting Mitte Dr. Husty

Kreisarchäologe Dr. Ludwig Husty (Bildmitte) erläutert den Anwesenden die Funde.

 

 

Für den Montagabend dieser Woche hatte Bürgermeister Grau zu einer Gemeinderatssitzung in den Sitzungssaal des Rathauses Laberweinting geladen.

Zu Beginn der Sitzung fand ein Vor-Ort-Termin in der Laberweintinger Mitte statt. Dabei stellte Kreisarchäologe Dr. Husty den anwesenden Gemeinderäten die bisherigen Funde vor. Es wurden historische Keller und Gewölbe freigelegt, die vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammen. Schwarze Steine zeugen von einem vermutlichen Brandgeschehen in der frühen Zeit. Die Archäologen dokumentieren den Bestand nun die nächsten Wochen, anschließend werden die Abbrucharbeiten fortgeführt.

Zurück im Sitzungssaal wurde anfangs der Abwägungsbeschluss für den Bebauungsplan Kindergarten/Kinderkrippe gefasst. Zudem wurde vom Gemeinderat eine Anfrage auf Errichtung einer Agrar-PV-Anlage in der Nähe von Leitersdorf positiv bewertet. Für die Einbeziehungssatzung „Seeholzer Hofkirchen“ wurde die Satzung beschlossen, für die Einbeziehungssatzung „Lehner-Pöhlmann Allkofen“ der Billigungs- und Auslegungsbeschluss.

 

Bedarfsplanung für Kindergarten und Kinderkrippe

Diskussionen gab es bei der künftigen Bedarfsbewertung für Kindergarten und Kinderkrippe. Insbesondere im Krippenbereich ist eine Prognose der künftig benötigten Plätze schwierig. Der Gemeinderat geht jedoch davon aus, dass vorerst mit zwei Krippengruppen ab dem Krippenjahr 2023/2024 der Bedarf gedeckt ist. Beim Kindergarten wird mit drei bis vier Gruppen kalkuliert.

An der Kirche in Obergraßlfing wird die Dachentwässerung neu verlegt. Die Gemeinde beteiligt sich hier an den Kosten, die am gemeindlichen Gehweg anfallen. Zum Schluss des öffentlichen Teils gab Bürgermeister Grau bekannt, dass sich die Auslieferung des Tragkraftspritzenfahrzeugs für die FFW Neuhofen-Franken-Haader verzögern wird, da die beauftragte Firma trotz intensivster Bemühungen kein Trägerfahrzeug erhält.

Im nichtöffentlichen Teil beschloss der Gemeinderat die Umrüstung aller 14 im Gemeindebereich vorhandenen Sirenen auf digitale Alarmierung. Den Zuschlag erhielt die Firma Selectric.

Den Zuschlag für die Planung der Kindertagesstätte, die ab kommenden September am Schulgelände in Betrieb gehen soll, erhielt das Architekturbüro Pfleger aus Landau.

 

drucken nach oben